Kurzurlaub Rügen Tag 1 – Von Sachsen nach Rügen

Kurzurlaub Rügen Tag 1 – Von Sachsen nach Rügen

Aufbruch nach Rügen am frühen Morgen

Um 06:15 Uhr wollten wir eigentlich aufstehen und der Wecker hat auch pünktlich geklingelt, aber wir sind nochmal eingeschlafen. Erst um sieben gab es ein kurzes Frühstück, die letzten Sachen wurden eingepackt und das Auto beladen. Dabei staunten wir nicht schlecht über das Kofferraumvolumen unseres Honda Civic. Dank doppeltem Kofferaumboden und Magic Seats hinten, haben wir locker leicht unsere Campingausrüstung, inklusive großem Zelt, unterbringen können. Und dann hieß es auch schon Abfahrt und es ging los von Sachsen nach Rügen.

Die Fahrt in den Norden Deutschlands

Schon bald waren wir auf der Autobahn und da wir es nicht eilig hatten, konnten wir es gemütlich angehen lassen. Kurz stockte der Verkehr auf Höhe Dresden und Berlin, doch es kam zu keinem gravierenden Stau, der uns den Start in den Kurztrip hätte vermiesen können.

Trotz gemächlichem Tempo erreichten wir irgendwann die Rügenbrücke bei Stralsund und kurze Momente später waren wir auf der Insel Rügen angekommen. Doch die Fahrt von Sachsen nach Rügen war damit noch nicht ganz beendet. Unser ausgesuchter Campingplatz lag ganz im Norden und da mussten wir jetzt noch hin. Durch die wenigen Straßen und den großen Ansturm an Urlaubern, zog sich das nämlich ziemlich in die Länge. Verlangsamend hinzu kam noch eine Baustelle auf der B96 bei Bergen  welche umfahren werden musste. 

Doch irgendwann war auch das geschafft und wir erreichten das Freizeitcamp am Wasser nahe der Ortschaft Breege.

Einfahrt Freizeitcamp am Wasser
Endlich da, am Freizeitcamp am Wasser

Zeltaufbau und Kochen mit dem Trangia

Der Check-In ging schnell vonstatten und wir durften uns einen Stellplatz aussuchen. Die Wahl fiel auf einen Platz unter Bäumen um tagsüber Schatten zu haben. Nicht allzu fernab auf dem Gelände gelegen, aber auch nicht mitten im Getümmel der Familien mit Kindern. Hier sollten wir unsere Ruhe haben. Erstaunlich schnell stand auch unser Zelt, denn nach nur 35 Minuten war es bereit und konnte eingeräumt werden.

Zelt mit Honda Civic
Unser großes Zelt stand nach einer knappen halben Stunde

Dann war es aber auch schon Zeit, uns etwas zu Abend zuzubereiten. Wir nutzten, wie auch in den USA, unseren Trangia Sturmkocher mit Gasanschluss. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Trangia Spiritusbrennern lässt sich die Flamme hier leichter regulieren und die Kochzeit verringert sich spürbar. Dieser Gasbrenner für den Trangia ist daher eine echte Empfehlung.

Kochen mit dem Trangia
Kochen mit unserem Trangia

Abend am Ostseestrand

Nach dem Abendessen zog es uns nochmal zu einem Spaziergang an den Strand. Einfach den Campingplatz verlassen und die Straße überqueren und schon steht man am Ostseestrand. Hier tummelten sich auch noch viele andere Camper, alle mit ihrem Handy bewaffnet. Denn auf dem Platz gab es keinen Empfang und hier am Strand volles LTE.

Ostseestrand auf Rügen
Zugang zum Ostseestrand nahe dem Campingplatz

Ein bisschen windig war es, aber in der untergehenden Sonne konnte man es noch gut aushalten. Wir spazierten am Meer entlang und tranken unsere mitgebrachten Radler, die sich auch gut als Fotomotiv nutzen ließen.

Feldschlößchen Radler an der Ostsee
Grüne Radlerdosen am Ostseestrand

Gegen neun Uhr waren wir zurück am Zeltplatz und schrieben Tagebuch, lasen oder quatschten noch ein wenig, ehe es in den Schlafsack ging. Nachdem wir von Sachsen nach Rügen gefahren waren, hatten wir ein wenig Erholung nötig.

Gefahrene Kilometer: 593

Kosten Freizeitcamp am Wasser: 18,40 € pro Nacht

Weiter geht es hier mit Tag 2.

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