Roadtrip USA – Tag 26: Kalte Nacht in Santa Fe

Roadtrip USA – Tag 26: Kalte Nacht in Santa Fe

Kalte Nacht in Santa Fe

Die heutige Nacht war mit Abstand die bisher kälteste des Urlaubs. Es war definitiv eine kalte Nacht in Santa Fe. Ich habe nachts einmal auf unser Thermometer gesehen, minus sechs Grad Celsius hat es angezeigt. Trotz guter Schlafsäcke und der neuen Inlets ist das schon wirklich knackig gewesen, vor allem da mein Schlafsack ja schon etwas älter war und Füllung verloren hat.

Erst nach Sonnenaufgang haben wir uns nach draußen gewagt und in der Sonne gefrühstückt und heißen Tee getrunken. Dafür haben wir das dann auch so richtig genießen können und uns schon fast eine Frühstückstafel aufgebaut. Zum Glück hat uns der KOA hier die Tische in ordentlicher Größe zur Verfügung gestellt.

Kalte Nacht in Santa Fe. Da tut ein Frühstück in der Sonne des KOA Santa Fe gut. Bildrechte: Christian Volk
Frühstück in der Sonne tat sehr gut nach der Eiseskälte der Nacht.

Spaziergang durch Santa Fe

Dann haben wir uns auf den Weg zur genannten Enterprise Station gemacht, aber schon beim Einfahren auf den Parkplatz war mir klar, dass wir hier keinen adäquaten Ersatz bekommen würden.
Die Managerin teilte uns das dann auch mit und wir sollten das Auto in Albuquerque am Flughafen tauschen. Santa Fe ist mit seinen knapp 70.000 Einwohnern nuneinmal keine Großstadt.

Aber gut Albuquerque ist ja nicht weit weg, wir haben uns entschieden morgen bei der Weiterfahrt dort vorbei zu fahren. Also sind wir in die Stadt gefahren und haben gratis (nur am Wochenende) am Visitor Center der Stadt geparkt. Gleich in der Nähe des Parlaments.

Zu Fuß ging es dann in die wirklich schöne Stadt, vor allem der sich durchziehende Adobestil macht die City zu etwas Besonderem. Hat uns gut gefallen. Vor allem Pauline hatte an den vielen Läden an der zentralen Plaza ihre Freude, aber die wirklich schönen Sachen waren außerhalb unseres Budgets, sodass wir außer Postkarten keine Souvenirs dort gekauft haben.

Nun doch noch nach Albuquerque um den Mietwagen zu tauschen

Mittagessen gab es bei Subway, diese Kette sollten wir noch für uns entdecken. Kann man sich doch zumindest einreden, dass die Sandwiches gesünder seien als Burger und Pommes.

Nachdem wir dann am Nachmittag mit unserem Stadtbummel am Ende waren hatten wir kurzerhand beschlossen noch heute nach Albuquerque zu fahren. Denn lieber zwei Stunden im Auto sitzen, als am frühen Abend in der Kühle am Zeltplatz.

Bei Alamo am Flughafen haben wir schnell unser Problem geschildert und mit Verweis auf unsere inkludierte Versicherung ohne Selbstbeteiligung ging dann alles ganz schnell.

Riss in der Stossstange eines Chevrolet Malibus
Der Riss in der Stoßstange und ganz viel Fliegen- und Vogeldreck

Wir sollten uns ein neues Auto aus der Choiceline aussuchen und das Gepäck umladen.
Die Auswahl war weniger umfangreich als noch in Las Vegas. Es standen 5 Hyundai Sonata, ein Nissan Altima und ein Chevrolet Impala Limited herum.
Letzterer roch schon etwas muffig, fiel also raus, auch wenn mich der V6 gereizt hätte. Soll aber generell eher der Dinosaurier unter den Mietwagen sein und zudem recht durstig.

Entschieden haben wir uns dann für einen blauen Hyundai Sonata mit gerade mal 1169 Meilen auf der Uhr. Für diesen Mietwagen haben ich einen Fahrbericht hier im Blog veröffentlicht, wo ihr Genaueres zu dem Wagen nachlesen könnt.

Der Abend am Campground und Überraschungen beim Einkauf

Nachdem das Gepäck verladen war und wir nochmal geprüft haben, ob wir auch nichts in irgendwelchen Fächern des Chevy vergessen hatten, sind wir wieder zurück nach Santa Fe gefahren. Schön, dass das alles problemlos geklappt hat und lange gedauert hat es auch nicht. Bei 6 Wochen Reisezeit fällt so eine Tauschaktion natürlich auch weniger ins Gewicht.

Zurück am KOA haben wir etwas Struktur in den Kofferraum gebracht und uns im Auto eingerichtet, es war doch etwas mehr Platz vorhanden als im Malibu.

Gekocht haben wir heute an der Campingkitchen des KOA, dabei habe ich mich noch mit einem Amerikaner unterhalten, der gerade riesige Steaks gegrillt hat. Bei uns gab es Nudeln mit Tomatensoße, Beef und Gemüse.

Den Abend haben wir bei Albertsons verbracht und sind dort auch mal das Sortiment durchgegangen. Wir waren überrascht und ja, teilweise auch schockiert über die Angebote. Es gab dort gigantische Sandwiches und Kilopackungen M&M.

Bordcomputer eines Hyundai Sonatas mit Thermometeranzeige
Hier der Beweis. Es sollte wieder eine kalte Nacht in Santa Fe werden. Ganze 2 Grad Ceslsius.

Nachdem wir unseren Schock überwunden hatten, sind wir zurück zum Campground gefahren und haben in der dortigen Laundry unsere Wäsche gewaschen. Das hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass es dort warm war und wir lesen und Tagebuch schreiben konnten. Es hatte gerade mal 2 Grad Celsius und sollte sicherlich im Laufe der Nacht noch kälter werden. Da stand und wohl eine weitere kalte Nacht in Santa Fe bevor.

Gefahrene Meilen: 207 (ca. 333 Kilometer)

Kosten Campground: 27,75$

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