Roadtrip USA – Tag 31: Unterwegs auf der Route 66

Frühstück im Motel und Route 66

Unterwegs auf der Route 66. Der heutige Tag soll ganz im Sinne der Straßen aller Straßen stehen. Doch der Reihe nach. Heute Nacht habe ich im Motelzimmer nicht so gut geschlafen, daher tat das inkludierte Frühstück in der Lobby des Motels ganz gut. Das Angebot war okay, es gab Bagels, Toast, Donuts, Rührei, Würstchen und ein Waffeleisen. Das zu bedienen war gar nicht so leicht, zum Glück hat es mir ein älterer Mann erklärt.

Nach dem Frühstück haben wir das Auto beladen und sind erstmal das Stück auf der Interstate bis Seligman gefahren. Heute sollte der Weg das Ziel sein, denn wir werden auf der historischen Route 66 unterwegs sein. Am Endpunkt in Santa Monica waren wir ja bereits, jetzt wollten wir wenigstens auch ein kleines Stück der historischen Straße abfahren.

Alleine schon die herrlichen alten Autos in Seligman haben, insbesondere mir, sehr gut gefallen. Wir waren in Seligman Souvenirs, unsere Nummernschilder, kaufen und haben dabei noch mit dem deutschen Besitzer eines Souvenirladen gesprochen.

Hackberry General Store

Die Route 66 ab Seligman empfanden wir landschaftlich als eher weniger reizvoll, sodass wir fix zum nächsten Highlight, dem Hackberry General Store, gefahren sind. Da ich etwas schnell unterwegs war, sind wir zuerst daran vorbei gefahren und ich musste erstmal wenden. Aber dann waren wir da und auch dieser Ort repräsentiert die Motherroad wunderbar. Vor allem der Außenbereich und die dekorierten Decken haben uns gefallen.

Mir als Autofan haben natürlich auch die alten Autos im Freien gefallen. Und es kam während der Fahrt wieder Westernfeeling auf, denn es waren Wüstenbüschel auf der Straße. Und das berühmte Straßenemblem der Route 66 darf natürlich auch nicht fehlen.

Bei den Eseln in Oatman

Nachdem wir uns hier etwas viel Zeit genommen haben, alles genau zu betrachten, sind wir im Anschluss nach Kingman durchgefahren. Dort haben wir nochmal Geld abgehoben, unser Plan das Meiste bar zu bezahlen, ging bisher gut auf. Außerdem waren wir noch am historischen Powerhouse, bevor es für uns weiter in Richtung Oatman ging.

Die Landschaft wurde jetzt spannender und unterwegs haben wir schon vier Esel gesehen, war sozusagen ein Vorgeschmack auf Oatman

Das Auto liegt im Hang, kurz vor Oatman, scheint schon ein älteres Modell zu sein. Weiß jemand, ob das evtl. absichtlich liegen gelassen wurde?

Als wir in Oatman ankamen, konnten wir gerade noch die „ultra realistische“ Schießerei miterleben. Das Städtchen, eher ein Dorf, sieht wirklich so aus, wie man sich eine Wild West Town so vorstellt. Die Gebäude entlang der Main Street und dann noch die Esel dazu, die hier überall herumspazieren und von den Touristen gefüttert werden.

In Oatman haben wir auch diesen tollen alten Campertruck gesehen. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Wohnkabine bestimmt nicht allzu komfortabel ist, im Vergleich zu heutigen Wohnkabinen.

Übernachtung im Buckskin Mountain State Park

Außerdem sind die Bewohner Oatmans scheinbar alle bewaffnet und veranstalten Zielschießen mit den Touristen. Leider sind diese die Ziele. 😀

Nach unserem Spaziergang durch die Stadt ging es weiter bis Golden Shores, denn dort haben wir ein Postamt entdeckt und unsere Postkarten weggeschickt. Aus der tiefsten Provinz sozusagen.

Die restliche Fahrt bis zum Buckskin Mountain State Park südlich von Lake Havasu City hat sich etwas gezogen, aber dafür haben wir dort eine super Tentsite direkt am Fluss bekommen. Diese hatte neben einem Grill sogar eine Cabana, also einen überdachten Berich mit Regalen und Sitzgelegenheit.

Wir erkundeten noch ein wenig den Campground und genossen den Abend unter unserer Cabana mit dem Blick auf den Fluss und endlich war es auch wieder angenehm warm.

Gefahrene Meilen: 281 (ca. 452 Kilometer)

Kosten Campground: 32,50 $

Weiter geht es mit dem Reisebericht und Tag 32.

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