Urlaub in Kroatien Tag 11: Wir erkunden den Nationalpark Krka

Urlaub in Kroatien Tag 11: Wir erkunden den Nationalpark Krka

Abfahrt in den Nationalpark Krka

Beizeiten haben wir am heutigen Tag das Apartment verlassen und uns auf den Weg in den Nationalpark Krka gemacht. Nach unserem schnellen Frühstück packten wir noch Proviant für den Tag ein und dann hieß es auch schon Abfahrt in Richtung Skradinski Buk. Dieser Ort ist sollte unser erster Stopp im Nationalpark Krka werden.

Ich dachte ja, dass wir bis zum Parkplatz direkt am Park fahren könnten, aber weit gefehlt. Am Parkeingang habe ich uns daher direkt hinter einem Reisebus eingereiht bis wir von einem Ranger darauf hingewiesen wurden, dass wir hier oben bitte parken sollen. Die Strecke sei zu wandern oder mit dem Shuttlebus zurückzulegen. Daran halten wir uns natürlich und beschlossen den doch steilen Berg hinunter zu laufen.

Blick auf den Fluss Krka im Nationalpark Krka
Zu dem roten Dach mussten wir hinunter laufen um näher an die Krka heranzukommen

Erste Wanderung im Nationalpark Krka

Also stellten wir unseren Honda Civic auf dem großen Kiesparkplatz ab und stiegen in unsere Wanderschuhe. Auf etwa 875 steilen und steinigen Metern sind wir dann den direkten Feldweg hinunter zu dem Ort gelaufen, an welchem sonst die Shuttlebusse die Touristen ausspucken.

Auf dem Rundweg durch den Nationalpark Krka

Pauline auf dem Bohlenweg durch diesen Teil des Nationalpark Krka am Skradinski Buk
Pauline auf dem Bohlenweg durch diesen Teil des Nationalpark Krka

Dort ging es dann auch schon los mit dem angelegten Rundweg durch diese Stelle des Nationalparks Krka. Dieser trägt seinen Namen übrigens aufgrund des Flusses Krka, welcher ihn durchfließt. Die Krka entspringt nahe der Stadt Knin, welche wir ebenfalls bereits besucht haben.

Kleine Wasserfälle säumten immer wieder unseren Weg durch den Nationalpark Krka nahe dem großen Wasserfall Skradinski Buk
Kleine Wasserfälle säumten immer wieder unseren Weg

Immer wieder hatten wir tolle Blicke auf kleine und große Wasserfälle, auf schöne Seen und natürlich den Fluss Krka, der sich wirklich überall seine Wege suchte und da auch nicht vor kleinen Irrläufen über die Wanderwege halt machte, zumindest indem sie für Rinnsale sorgte. Anfangs war noch relativ wenig los, was vor allem an der frühen Uhrzeit lag, zu der wir bereits vor Ort waren.

Rinnsal der Krka unterspült einen Bohlenwanderweg
Dieses Rinnsal sollte eigentlich nicht hier entlang fließen. Der Baum konnte es zumindest nicht davon abhalten.

Doch je mehr der Tag ins Land zog, desto mehr Reisegruppen kamen hierher an diesen schönen Ort im Nationalpark Krka und wir beendeten unsere circa fünf Kilometer lange Wanderung direkt am Wasserfall Skradinski Buk.

Traumhafter Anblick der Szenerie mit den vielen Wasserfällen und dem türkisen Wasser im Nationalpark Krka
Traumhafter Anblick der Szenerie mit den vielen Wasserfällen und dem türkisen Wasser

Dort verweilten wir eine Zeit lang und machten viele Fotos des berühmten Wasserfalls uns der sich uns darbietenden Szenerie. Nach einigen weiteren Metern waren wir dann wieder am Ausgangspunkt unserer Rundwanderung. Für den Weg zurück zum Auto entschieden wir uns nun für den Shuttlebus, wollten wir doch nicht in der Mittagshitze den steilen Berg hinauflaufen.

Blick auf den großen Wasserfall Skradinski Buk im Nationalpark Krka.
Da hieß es dann Abschied nehmen vom Wasserfall Skradinski Buk. Im Wasser davor ist meist Baden erlaubt.

Der Shuttlebus war auch relativ zügig vor Ort und nahm uns mit zurück zum Parkplatz. Dort ist zwischenzeitlich der Porscheclub vorgefahren und zwei ganze Parkreihen waren vollgeparkt mit den tollen, schnellen Sportwagen. Die Gegend hier eignet sich aber auch super um mit einem Porsche um die Kurven zu räubern.

Porsche Sportwagen in vielen verschiedenen Farben auf dem Parkplatz am Skradinski Buk im Nationalpark Krka.
Porscheclub auf Tour durch Kroatien?

Es geht weiter entlang der Krka

Wir sind dann, nachdem ich mich vom Anblick der schönen Autos lösen konnte, weitergefahren. Immer den Fluss Krka hinauf, bis wir am Aussichtspunkt mit Aussichtsplattform hoch über dem See Visovacko Jezero angelangten.

Grandiose Aussicht von der Aussichtsplattform über dem Visovacko Jezero
Grandiose Aussicht von der Aussichtsplattform über dem Visovacko Jezero

Von hier oben hat man einen traumhaften Blick auf den See und die kleine Klosterinsel Visovac.

Klosterinsel Visovac im Nationalpark Krka.
Die kleine Klosterinsel Visovac ist nur per Boot zu erreichen

Es war super sonnig hier, Bänke standen bereit und die Aussicht war gigantisch. Wir entschlossen uns das auszunutzen und hier zu Mittag zu essen. Viele Fotos später, die wir jetzt nicht alle zeigen, sind wir die Stichstraße mit den Serpentinen hinunter gefahren ans Ufer des Sees. Dort gibt es eine Anlegestelle für Boot, welche hinüber zum Kloster fahren. Wir blickten uns allerdings nur etwas um und fuhren dann weiter.

Blick auf die Krka bei strahlend blauem Himmel
Letzter Blick auf die Krka ehe wir weiterfuhren

Roski Slap im Nationalpark Krka

Die Serpentinen ging es wieder hoch und weiter am Fluss Krka entlang bis zum nächsten Highlight des Nationalpark Krka, dem Roski Slap. Dieser Teil des Schutzgebietes kann auch wieder einen Wasserfall aufweisen und liegt an einer Stelle, an welcher die Krka etwas an Breite gewinnt. Viel Wald und kleine Wege führen dort ans Ufer.

Wir parkten direkt am Straßenrand und liefen über die vielen Treppen hinunter zum Fluss. Überall waren hier Gaststätten und Konobas vorzufinden. Die Insassen der vielen Reisebusse wollen ja verköstigt werden. Leider gab es nirgendwo mehr ein Eis für uns aufzutreiben, sodass wir nur am Pier einige Bilder machten und zurück zum Auto schlenderten.

Wir fahren zurück zum Apartment

Nach noch einer kleinen Rast auf einer steinernen Bank machten wir uns auf die Rückfahrt über Sibenik nach Pirovac zu unserem Apartment in der Villa La Mirage. Und heute war endlich wieder ein Tag, an welchem wir auf dem tollen Balkon zu Abend essen konnten.

Gefahrene Kilometer: 145

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