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Urlaub in Süditalien Tag 11: In der Kleinstadt Civita in Kalabrien

Morgen am Zeltplatz und Fahrt nach Civita in Kalabrien

Wie so oft beim Zelten, sind wir auch gestern Abend zeitig schlafen gegangen und dementsprechend waren wir heute schon recht früh wieder auf den Beinen. Das kam uns bei unserem heutigen Programm, wir wollten nach Civita in Kalabrien, aber auch sehr recht. Schon um sieben Uhr waren wir beinahe fertig mit unserem Frühstück und machten uns anschließend auf den Weg.

Civita ist eine Kleinstadt unweit des Nationalparks Pollino. Die Stadt soll eine der schönsten der albanischen Städte in dieser Region sein. Wir waren auf jeden Fall gespannt. Die Strecke wurde schnell bergig und wir mussten so einige Höhenmeter bewältigen auf unserem Weg von der Mittelmeerküste ins Landesinnere Kalabriens.

Unser Besuch in Civita

Nachdem wir die letzten Serpentinen gemeistert und in dem Städtchen angekommen waren konnte unsere Erkundung auch schon beginnen. Vom schicken Marktplatz aus liefen wir durch die Gassen. Immer wieder trafen wir auf kleine Gruppen älterer Männer, welche sich die Zeit vertrieben. Auch die vielen alten Kleinwägen, meist von Fiat, sind uns aufgefallen.

Viele Serpentinen führten uns hinab zur Ponte Diavolo in Civita in Kalabrien
Viele Serpentinen führten uns hinab zur Ponte Diavolo

Eine ältere Dame hat uns dankenswerterweise den Weg zur Ponte Diavolo erklärt und nicht viel später ging es dann steil bergab. Bis zur besagten Brücke ging es wirklich viele Höhenmeter hinab, immer den Serpentinen folgend. Dabei hatten wir stets im Kopf, dass wir das alles natürlich auch wieder hinauflaufen müssen. Und das bei großer Hitze.

Rechts im Bild ist die Ponte Diavolo zu sehen. Gleich geht es wieder bergauf nach Civita.
Rechts im Bild ist die Ponte Diavolo zu sehen. Gleich geht es wieder bergauf nach Civita.

Doch die Ponte Diavolo war die Mühen auf alle Fälle wert. Eine wirklich sehenswerte kleine Brücke von der aus man auch einen tollen Blick hinunter in die Schlucht hat. Am liebsten wären wir noch weiter ins Tal hinab gewandert, doch wir machten nach einer kurzen Pause kehrt und stiegen zurück nach Civita.

Von der Ponte Diavolo ging es wieder steil hinauf nach Civita
Von der Ponte Diavolo ging es wieder steil hinauf nach Civita

Wieder oben angekommen waren wir doch etwas außer Atem. Die Steigung in Verbindung mit der Wärme hatte uns ordentlich ins Schwitzen gebracht. Also haben wir uns erst einmal auf einer Bank im Schatten ausgeruht ehe wir Civita in Kalabrien mit dem Auto wieder verlassen haben.

Rundfahrt im Nationalpark Pollino

Unser weiterer Weg führte uns in den Nationalpark Pollino. Dort wollten wir die Rundtour hinauf zu den Schutzhütten Gasperi, Ruggio und Fasanelli fahren. Steile Straßen führten uns durch den landschaftlich schönen Nationalpark und wir haben die vielen Haltestellen genutzt um ausgiebig die Aussicht zu genießen.

Aussicht auf die Berge im Nationalpark Pollino in Kalabrien, immerhin auf weit über 1000 Metern Höhe. Hier Piano Ruggio.
Aussicht auf die Berge im Nationalpark Pollino in Kalabrien, immerhin auf weit über 1000 Metern Höhe

Trotz schlechter Straßen war die Aussicht und die Landschaft ein tolles Erlebnis. Außerdem war es hier oben in den Bergen angenehmer was die Temperaturen anbelangt. Hatten wir doch schon am frühen Morgen 33 Grad Celsius an unserem Zelt gemessen.

Mit dem Kleinwagen unterwegs im Nationalpark Pollino in Kalabrien
Mit dem Kleinwagen unterwegs im Nationalpark Pollino in Kalabrien

Am Abend kehrten wir zurück zu unserem Campingplatz nachdem wir zuvor im chaotischen Supermarkt Auchan Proviant gekauft hatten. Auf unserem Trangia kochten wir uns Chili und waren wieder begeistert wie vielseitig der kleine Kocher doch ist.

Weiter geht es mit dem Reisebericht Süditalien und den Tagen 12 + 13!

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