You are currently viewing Urlaub in Süditalien Tag 12 + 13: Entspannung und Burg Federiciano

Urlaub in Süditalien Tag 12 + 13: Entspannung und Burg Federiciano

Ein gemütlicher Tag auf dem Campingplatz Thurium in Kalabrien

So langsam merken wir, dass die Nachsaison einsetzt, denn um uns herum wird es immer leerer auf dem Campingplatz Thurium. Wir hatten erst für morgen wieder große Pläne, da stand die Burg Federiciano in Roseto Capo Spulico auf unserem Programm. Heute ließen wir es uns gutgehen und entspannten uns am Zeltplatz.

Vormittags waren wir viel am Strand, im noch warmen Mittelmeer oder am Lesen im Schatten vor unserem Zelt. Am Nachmittag sind wir spontan nach Rossano gefahren um eine Post zu suchen. Wir schreiben ja gerne Postkarten an Freunde und Familie und damals erfolgte das noch ganz klassisch.

Lange Schlange an Einkaufswägen auf dem Parkplatz von Lidl in Rossano, Kalabrien
Praktisch sind die Schattenspender über den Parkflächen, weniger praktisch ist die lange Schlange Einkaufwägen.

Als wir unsere Suche schon fast aufgeben wollten, haben wir dann tatsächlich noch einen Briefkasten gefunden. Auf dem Weg zurück wieder einmal Station bei Lidl um die Vorräte aufzustocken. Auch an diesem sonnigen Tag waren wir froh über die Parkplätze bei Lidl. Dort sind Schattenspender über den Parkflächen installiert, sodass das Auto nicht in der prallen Sonne parken muss. Super Idee. Abends kochten wir uns auf unserem Trangia einen Nudeleintopf mit Zucchini und verschwanden wieder relativ zeitig im Inneren unseres Zeltes.

Campingstühle und Tisch vor grünem Hauszelt auf Camping Thurium in Kalabrien.
So verbrachten wir unseren Tag im Schatten vor unserem Zelt. Hier konnte man es gut aushalten.

Fahrt Richtung Norden und Burg Federiciano in Roseto Capo Spulico

Nachdem wir uns gestern ausgiebig erholt und ausgeruht hatten, stand für heute wieder ein Ausflug auf dem Programm. Wir starteten schon zu früher Stunde und machten uns auf den Weg nach Norden.

Die Burg Federiciano von der Straße nach Roseto Capo Spulico aus gesehen
Die Burg Federiciano von der Straße nach Roseto Capo Spulico aus gesehen

Unser Ziel war die Burg Federiciano, welche auf einem Felsen direkt über dem Meer thront. Dort angekommen machten sich schon einige Badegäste auf den Weg zum steinigen Strand unterhalb der Mauern und Felsen.

Blick von Burg Federiciano in Richtung Roseto Capo Spulico und den steinernen Strand
Blick von Burg Federiciano in Richtung Roseto Capo Spulico und den steinernen Strand

Wir zahlten die jeweils drei Euro Eintritt und besichtigten die Burg anschließend im Inneren und auch das Außengelände kam dabei nicht zu kurz. Alles war gut hergerichtet und die historischen Gebäude können auch für Hochzeiten gemietet werden. Uns hat das Außengelände allerdings besser gefallen. Die Mauern konnten teilweise begangen werden und so hatte man immer wieder einen tollen Blick auf die Küste, den Strand und das Meer oder hinein ins Landesinnere.

Das Erkunden der Mauern von Burg Federiciano hat uns viel Spaß gemacht
Das Erkunden der Mauern von Burg Federiciano hat uns viel Spaß gemacht

Als wir mit dem Besuch der Burg Federiciano Roseto Capo Spulico fertig waren, besuchten wir auch noch den Steinstrand darunter. Sonderlich begeistert waren wir von den groben Steinen nicht und sind deshalb weitergefahren, auch wenn das besonders klare Wasser sehr einladend wirkte.

Zuletzt konnten wir den imposanten Anblick der Burg Federiciano noch vom Steinstrand aus einfangen
Zuletzt konnten wir den imposanten Anblick der Burg Federiciano noch vom Steinstrand aus einfangen

Spaziergang durch die Altstadt von Amendolara

Nächster Stopp war die Stadt Amendolara etwas südlicher von Burg Federiciano gelegen. Wir parkten gut vor dem Postamt, denn die verwinkelten Gassen der Altstadt erkundet man eindeutig besser zu Fuß. Selbst mit Kleinwagen ist das nicht machbar, zumindest unserer Meinung nach.

Auf einem Platz in Amendolara kurz vor dem Zugang zur Altstadt
Auf einem Platz in Amendolara kurz vor dem Zugang zur Altstadt

In den vielen verworren angelegten Gassen mussten wir uns erst einmal orientieren. Dabei kam uns ein netter älterer Einheimischer zu Hilfe, der uns mit Tipps für einen Spaziergang durch Amendolara versorgte.

Häuserzeile in der Altstadt von Amendolara
Häuserzeile in der Altstadt von Amendolara

Einen Besuch des Städtchens können wir auf jeden Fall weiterempfehlen. Es macht Spaß die Altstadt zu erkunden und auch der Blick ins Landesinnere kann sich sehen lassen.

Christian in der Altstadt von Amendolara mit Blick ins Landesinnere
Christian in der Altstadt von Amendolara mit Blick ins Landesinnere

Den Abend verbrachten wir dann wieder auf dem Campingplatz Thurium, wobei wir heute im Vorzelt gesessen haben. Es wurde in der hereinbrechenden Nacht äußerst windig. Eine erste Bewährungsprobe für unser gemütliches Hauszelt.

Weiter geht es mit dem Reisebericht Süditalien und den Tagen 14 + 15 + 16!

Schreibe einen Kommentar