You are currently viewing Urlaub in Süditalien Tag 7: Wanderung auf den Ätna

Urlaub in Süditalien Tag 7: Wanderung auf den Ätna

Vorbereitung auf die Wanderung auf den Ätna

Heute sollte es dann endlich soweit sein, wir wollten unsere Wanderung auf den Ätna angehen und uns an dem Vulkan versuchen. Daher sind wir sehr sehr früh aufgestanden und nach einem raschen Frühstück schon um sieben Uhr losgefahren. Zuvor wurde noch ausreichend Proviant eingepackt.

Der Parkplatz an der Seilbahn an den Hängen des Ätnas
Der Parkplatz an der Seilbahn an den Hängen des Ätnas

Anfangs kamen wir über die sizilianische Autobahn gut voran, doch von der Autobahnabfahrt bis zur Talstation bei Sapienza zieht es sich dann doch ganz schön. Dabei fiel uns wieder auf, dass sich hier kaum jemand an die Tempolimits hält. Zwanzig zu schnell scheint bei den Einheimischen Standard zu sein. Überholt wird man dementsprechend auch sehr oft.

Blick hinauf zum Ätna vom Parkplatz der Seilbahn aus
Blick hinauf zum Ätna vom Parkplatz der Seilbahn aus

Unsere anstrengende Wanderung auf den Ätna

Am Parkplatz der Seilbahn angekommen wechselten wir in unsere Wanderschuhe und machten uns auf den langen und steilen Anstieg. Pauline und ich bildeten das Schlusslicht unserer Gruppe um uns unsere Kräfte einteilen zu können. Anstatt den breiten Fahrwegen der Allrad-Busse zu folgen, kämpften wir uns die steile Skipiste hinauf.

Auf unserer Wanderung auf den Ätna kürzten wir über die Liftschneise ab
Auf unserer Wanderung auf den Ätna kürzten wir über die Liftschneise ab

Dabei mussten wir aufgrund der Steigung immer wieder aufpassen, nicht zu stürzen. Für den Weg hinauf eindeutig nicht zu empfehlen. Der Liftschneise zu folgen ebensowenig. Bei jedem Schritt nach oben rutscht man einen halben wieder zurück. Anstrengend und frustrierend.

Auch das Wetter war sehr wechselhaft und oft war es so neblig, dass wir kaum noch Sicht hatten. Doch ab und an klarte es auf und wir konnten ein wenig den Ausblick von den Hängen des Vulkans genießen.

Kurz vor der Bergstation der Seilbahn am Ätna
Kurz vor der Bergstation der Seilbahn am Ätna

Angekommen an der Bergstation hatten wir den anstrengendsten Teil geschafft und wollten von nun an wieder den Wanderwegen folgen. Nach kurzer Rast machten wir uns daher auf den Weg zum Torre del Filosofo. Der Name des Kraters unterhalb des eigentlichen Gipfels des Ätnas bezieht sich auf den Sprung eines Philosophen in den Krater hinein.

Nach einer weiteren Etappe haben wir es dann auch geschafft und den besagten Krater erreicht. In erstaunlicher Wärme haben wir dann unsere mitgebrachte Brotzeit auf 2.900 Meter Höhe genossen. Durch die Busse hat natürlich jeder Tourist die Möglichkeit hier hinauf zu gelangen und so konnten wir sogar den ein oder anderen Besucher in Flip Flops sehen.

Am Krater des Torre del Filosofo
Am Krater des Torre del Filosofo, dem Ziel unserer Wanderung auf den Ätna

Abstieg vom Ätna und zurück zum Ferienhaus

Weiter hinauf auf den eigentlichen Gipfel zog es uns dann nicht, da diese Wanderung zu dem Zeitpunkt nur mit Bergführer durchgeführt werden konnte. Immerhin ist der Ätna ein aktiver Vulkan.

Blick hinauf den wolkenverhangenen Gipfel des Ätna
Blick hinauf den wolkenverhangenen Gipfel des Ätna

Nach unserer Brotzeit machten wir uns dann auf den Weg hinunter und folgten dabei einer sehr steilen Piste. Das hat großen Spaß gemacht, auch wenn wir im Anschluss erstmal die kleinen Steine aus unseren Wanderschuhen entfernen mussten.

Der weitere Abstieg hinunter zum Parkplatz hat sich dann doch noch sehr gezogen. Ohne die steilen Abkürzungen über Liftschneise und Skipiste zu nutzen sind wir den Fahrspuren der Busse gefolgt. Wir wollten nach dem harten Aufstieg jetzt nicht noch etwas riskieren und wählten daher die lange Variante.

Aussicht beim Abstieg hinunter zur Talstation der Seilbahn
Aussicht beim Abstieg hinunter zur Talstation der Seilbahn

Nach insgesamt acht Stunden Wanderung auf den Ätna standen wir wieder am Auto und machten uns auf den Rückweg zum Ferienhaus wo wir den Abend bei Nudeln und Würfelspielen ausklingen ließen.

Weiter im Reisebericht Süditalien geht es mit den Tagen 8 + 9!

Schreibe einen Kommentar