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Urlaub in Süditalien Tag 1 + 2: Mit dem Auto von Sachsen nach Sizilien

Vorbereitung auf den Urlaub in Süditalien

Heute war es dann endlich soweit. Es sollte losgehen in unseren wohlverdienten Urlaub. Erst wollten wir eine Woche gemeinsam mit Christians Familie in einem Ferienhaus auf Sizilien verbringen und anschließend mit dem Zelt noch Kalabrien erkunden. Dafür mussten wir jedoch erst einmal mit dem Auto von Sachsen nach Sizilien fahren und die lange Strecke überbrücken. Nachdem ich die Tage zuvor noch beruflich unterwegs war und erst am Tag der Abreise zurück gekommen bin, war noch einiges zu erledigen.

Unser Gepäck hatte Pauline schon weitestgehend vorbereitet, aber dennoch musste das Auto noch beladen werden. Außerdem Tanken, Geld abheben und ganz wichtig, den Müll noch runter bringen.

Es geht los, mit dem Auto von Sachsen nach Sizilien

Um halb zwölf Mittags waren wir dann abfahrbereit, hatten wir doch auch eine ziemlich weite Strecke vor uns. 2.145 Kilometer um genau zu sein. Schon auf Höhe Plauen standen wir das erste Mal im Stau, kamen anschließend aber bis Höhe München recht gut voran. Wir waren froh, dass wir das Auto meiner Eltern nutzen konnten und bei den heißen Sommertemperaturen eine Klimaanlage verbaut hatten. In unserem alten Ford Fiesta hätten wir nur die Fenster aufkurbeln können, auf der Autobahn meist recht unangenehm.

Kurz vor München mussten wir leider schon tanken und haben es somit nicht mehr bis nach Österreich und zu den günstigen Benzinpreisen geschafft. So ging es wohl vielen anderen Reisenden auch, denn wir mussten geschlagene 45 Minuten warten, bis wir an einer Zapfsäule Benzin nachtanken konnten.

Kaum waren wir über die Grenze nach Österreich, wurde auch der Verkehr dichter und wir trafen auf einem Parkplatz am Abend meine Familie. Sie waren mit einem zweiten Auto unterwegs und so konnten wir gemeinsam zu Abend essen. Von nun an wechselten sich Pauline und ich immer wieder ab mit dem Fahren, sodass sich immer jemand von uns erholen konnte. Das klappt auf unseren Fahrten sehr gut und wir kamen auf diese Weise auch schon nach Nordspanien, ohne großartigen Zwischenstopp.

Auch zu unserem Roadtrip mit Zelt nach Nordspanien gibt es einen Reisebericht auf unserem Blog!

Endlich in Italien angekommen

Immer weiter fuhren wir in Richtung Süden und passierten rasch die Grenze zu Italien. Vorbei an Bozen und Verone ging es nach Bologna und dann immer weiter den italienischen Stiefel hinunter. Wir passierten Florenz, Rom und schließlich Neapel und das nahegelegene Salerno.

Ab dort wurde die Autobahn dann auch merklich schlechter. Ständig wechselnde Tempobegrenzungen von 130 auf 100, 80 und 60, dann wieder aufgehoben. Dazu stationäre Blitzer von denen man nicht wusste ob sie in Betrieb sind oder nicht. War tatsächlich recht anstrengend.

Nach einem kurzen Frühstück an einer weniger schönen Raststätte in Kalabrien haben wir kurz vor San Giovanni ein falsches Schild beachtet und mussten daher auf der kurvigen, aber landschaftlich schönen Küstenstraße SS18 zum Hafen fahren.

Mit der Fähre nach von San Giovanni nach Messina in Sizilien

Am Hafen von San Giovanni musste es dann plötzlich schnell gehen, denn schon bei unserer Ankunft rollten die ersten Autos auf die Fähre und wir wollten unbedingt noch mitfahren. Daher haben wir uns die Tickets auf italienische Weise besorgt, mit laufendem Motor und Warnblinker im Halteverbot stehend. Hat ja glücklicherweise gut funktioniert.

Die Straße von Messina bei der Überfahrt mit der Fähre von Kalabrien nach Sizilien. Wir waren mit dem Auto von Sachsen nach Sizilien unterwegs.
Die Straße von Messina bei der Überfahrt mit der Fähre von Kalabrien nach Sizilien

Die Überfahrt dauert ja nicht wirklich lange. Ein Snickers und einen Apfel später waren wir auf Sizilien angekommen. Ich kannte die Fahrt mit der Fähre ja bereits, war ich doch schon mit meinen Eltern zweimal auf Sizilien gewesen. Auch damals sind wir mit dem Auto gefahren.

Wir waren relativ fix auf der Autobahn und haben die lange Autoschlange nicht beneidet, die die Fähre auf das Festland nehmen wollte. Die armen Reisenden standen da sicher noch einige Stunden. Der Zustand der Straßen in Sizilien kam uns nicht sonderlich gut vor und auch der Fahrstil der Einheimischen lässt sich als gewagt und riskant sowie abenteuerlich beschreiben, aber wir kamen dennoch sicher und gesund am Ferienhaus an. Um 15:30 Uhr hatten wir es geschafft, nach 28 Stunden Fahrt mit dem Auto von Sachsen nach Sizilien. Eigentlich gar keine schlechte Zeit. Meine Familie mit dem anderen Auto war schon vor Ort.

Blick vom Garten unseres Ferienhauses direkt auf das Meer. Gegenüber liegt Syrakus.
Blick vom Garten unseres Ferienhauses direkt auf das Meer. Gegenüber liegt Syrakus.

Der erste Abend im Ferienhaus südlich von Syrakus

Wir haben gemeinschaftlich die Zimmer ausgewürfelt und die Autos aus- sowie die Zimmer beräumt. Pauline und ich sind dann am frühen Abend noch zu Lidl nach Syrakus gefahren um das Nötigste einzukaufen. Wieder zurück am Haus gab es eine Brotzeit für alle und dann hat sich auch schon jeder ins Bett zurückgezogen. Die Fahrt war doch sehr anstrengend und ermüdend, aber das Ferienhaus und die Lage direkt am Meer wunderbar.

Weiter im Reisebericht Süditalien geht es mit Tag 3!

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