Roadtrip USA – Tag 9: Von Malibu zum Joshua Tree National Park

Roadtrip USA – Tag 9: Von Malibu zum Joshua Tree National Park

Der Morgen am Campground

Über den heutigen Tag gibt es nicht so viel zu berichten, denn die meiste Zeit verbrachten wir in der Tat im Auto. Die Strecke von Los Angeles bis zum Joshua Tree National Park zog sich doch ganz schön in die Länge. Doch alles schön der Reihe nach.

Trotz sonnigem Wetter gestern am Tag, hat es in der Nacht deutlich abgekühlt. Auch heute morgen war es noch sehr frisch und ich bemerkte erste Anzeichen der Schwäche an meinem alten Schlafsack. Dieser ist mittlerweile doch schon sehr in die Jahre gekommen und er verlor an Füllmaterial. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis er mich nicht mehr richtig warmhalten wird.

Dennoch sind wir heute erst um halb sechs aus dem Zelt gekrochen und haben die erste Tasse Tee getrunken.

An der zentralen Sanitärstation haben wir uns Duschtokens gekauft, doch konnten diese letzten Endes nicht nutzen. Es gab keine Steckdosen und wir hätten unsere Haare nicht föhnen können. Also verzichteten wir auf eine erfrischende Dusche und packten unser Zelt zusammen. Da wir gestern Abend im Dunkeln kein Bild vom Zelt auf dem Platz machen konnten, haben wir es heute früh vergessen. Deshalb gibt es vom Stellplatz nur ein Bild mit eingeklapptem Zelt.

An der Rangerstation haben wir dann einen Ranger angetroffen und noch fix unsere Gebühren für die Nacht bezahlt. Er meinte, er war überrascht über den Zettel, den wir ihm hinterlassen hatten und wollte uns überreden noch etwas länger zu bleiben. Aber dieser Campground war uns zu teuer und deshalb fuhren wir weiter.

Outdoor-Gadgets bei REI – Die Suche nach neuen Gaskartuschen

Wir brauchten dringend neue Gaskartuschen, da unsere Vorräte doch schon deutlich zur Neige gingen. Durch den starken Wind und die kühlen Temperaturen am Morgen und Abend war der Gasverbrauch höher als im Sommer. Aber wir sind ja nahe LA, da muss es doch Outdoorläden geben, die Gaskartuschen verkaufen. Walmart hatte in dieser Gegend leider nur die Colemankartuschen mit unpassendem Anschluss.

Erster Stopp war bei REI in Santa Monica. Nachdem wir einen Parkplatz gefunden haben bemerkten wir leider, dass der Store noch verschlossen war und wir noch eine lange Zeit hätten warten müssen. Doch auf unserer Route gab es noch einen REI in Arcadia. Das lag sowieso auf dem Weg zum Joshua Tree National Park. Die Strecke dorthin hat sich, trotz Nutzung der Carpool Lanes, endlos gezogen. Da haben wir wieder einmal gemerkt wie groß dieses Metropole Los Angeles ist. Man fährt gefühlt ewig nur durch urbanen Raum. Aber irgendwann sind wir dann doch dort angekommen.

Die REI-Stores sind schön eingerichtet und man hat ein schönes Grundangebot was Outdoorartikel anbelangt. Mit beispielsweise Globetrotter kann REI aber meiner Meinung nach nicht mithalten. Zumindest was die Geschäfte angeht. Glücklicherweise gab es die passenden Kartuschen. Einer der Verkäufer empfahl und noch ein Outdoor-Gadget, womit wir leere Kartuschen einstechen können, sodass diese recyclebar werden. Geniales Tool, welches wir gleich mit erstanden.

Mittag an der Lake Fulmar Picnic Area

Nächster Stopp war bei Walmart in Redlands, wo wir unseren Proviant aufgefüllt haben und für das Mittagessen haben wir uns fertig gekochte Corndogs gekauft. Die wollten wir mal ausprobieren.

Um an einem schönen Ort Mittag zu essen, sind wir den Panorama Highway der Firefighter zur Lake Fulmar Picnic Area gefahren. Durch schöne Landschaften geht es hier immer bergauf bis zur Picnic Area. Mittlerweile war es auch wieder ordentlich warm geworden, doch hier oben in den Bergen war es angenehm kühl. Zum Teil waren sogar noch Schneereste zu sehen. Die Aussicht war spitze, aber die Corndogs waren so gar nicht unser Fall. Wir hatten etwas Deftiges erwartet, aber die waren volle Zucker. 

Weg zum Joshua Tree National Park

Unser letztes Ziel des Tages sollte der Joshua Tree National Park sein. Schon bei der Zufahrt zum Park stand geschrieben, dass alle Campground restlos voll seien. Dennoch sind wir zur Rangerstation gefahren und haben nach einer Alternative gefragt. Wir sollten es mal beim Indian Cove Campground versuchen. Der liegt, erreichbar über eine Stichstraße, gerade so innerhalb des National Parks, hat aber keine Verbindung zu den eigentlichen Straßen im Park.

Dort angekommen haben wir tatsächlich noch eine freie Campsite gefunden, sogar schön gelegen.

Felslandschaft unter blauem Himmel am Abend im Joshua Tree National Park
Blick auf die Felslandschaft im Joshua Tree National Park
Tentsite mit grünem Tunnelzelt zwischen Felsen im Joshua Tree National Park
Unsere Tentsite zwischen den Felsen

Schnell haben wir unser Zelt aufgestellt und die Self-Registration abgeschlossen um den Abend noch etwas genießen zu können. Gegen 21 Uhr waren wir dann aber dennoch wieder im Schlafsack verschwunden.

Gefahrene Meilen: 236

Kosten Campground: 20,00 $

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