Roadtrip USA – Tag 25: Von Alamogordo nach Santa Fe – Petroglyph Recreation Area und Valley of Fires State Park

Roadtrip USA – Tag 25: Von Alamogordo nach Santa Fe – Petroglyph Recreation Area und Valley of Fires State Park

Zwischen Alamogordo und Santa Fe – Petroglyph Recreation Area

In der Nacht habe ich das gute WIFI im Motel 6 genutzt, um meine Planungen für das nächste Semester abzuschließen, da wir ja quasi pünktlich zum Semesterstart wieder in Deutschland sein werden. Da galt es sich für Kurse einzuschreiben und den Stundenplan zu organisieren. Dank der modernen Technik konnte ich das ganz entspannt auch von den USA aus erledigen.

Am Morgen haben wir noch per WhattsApp in Deutschland angerufen, was auch gut funktioniert hat. Skype braucht man sozusagen gar nicht mehr fürs reine Telefonieren.

Nachdem wir vor allem unsere Eltern auf den neuesten Stand gebracht haben und sie nun wussten, dass wir noch gesund und munter sind, sind wir nach einem schnellen Frühstück sind losgefahren. Davor haben noch bei Valero in Alamogordo getankt und die Scheiben vom gröbsten Dreck bereinigt. Pauline beherrscht das mittlerweile echt super. 

So vorbereitet sind wir die kurze Strecke bis zur Three Rivers Petroglyph Recreation Area gefahren. Dank dem Annual Pass hatten wir freien Eintritt zu den Felsmalereien. Leider musste ich feststellen, dass sich der Akku meiner Kamera über Nacht entleert hat und die Fotos der kleinen Zweitkamera von Pauline haben wir nicht mehr. Deshalb kann ich euch leider keine Bilder der Malereien zeigen.

Im Visitor Center haben wir uns schnell eine Übersichtkarte geholt und dann sind wir auf den Trail gestartet und haben uns von Petroglyph zu Petroglyph gehangelt. An der überdachten Picknickstelle haben wir kehrt gemacht und sind zurück zum Auto spaziert. Der Park ist schon sehenswert und das Schöne ist, dass man zwischen all den Felsen herumlaufen darf und so auch viele Malereien entdecken kann, die nicht am Wegesrand liegen. Nur vor Klapperschlangen sollte man aufpassen, auch wenn wir keine gesehen haben. Davor warnte uns der Reiseführer und die Warntafeln am Visitor Center.

Im Valley of Fires State Park

Auf der Weiterfahrt habe ich dann erstmal den Kamerakku geladen, was auch über unsere extra KFZ-Steckdose gut funktioniert hat. Wichtig ist hier, dass man eine längere Strecke fährt um den Ladevorgang nicht ständig zu unterbrechen.

Nächstes Ziel war der Valley of Fires State Park, wo wir uns unsicher waren, ob wir die 5$ Eintritt zahlen müssen oder nicht. Wir haben dann bezahlt, selbst wenn, kommt es ja einem guten Zweck zugute. Den Park bitte nicht mit dem Valley of Fire State Park bei Las Vegas verwechseln, das kleine s am Fire macht hier den Unterschied.

Da das Visitor Center bis 13 Uhr geschlossen war sind wir gleich den 1,5KM langen, geteerten Trail gelaufen. Dieser führt super durch die Lavalandschaft.

Nach einer halben Stunde waren wir schon fertig mit dem Rundweg und wir haben eine der zahlreichen Picnic-Areas für unser Mittagessen verwendet. Dabei hatte man auch eine super Aussicht auf die Umgebung. Auch ein Campingplatz ist hier im Park, aber es war uns noch zu früh, um das Zelt aufzuschlagen.

Beim Mittagessen haben wir auch zum ersten Mal den Käse aus der Sprühtube probiert, war jetzt eher nicht so mein Fall. Aber sicherlich ein interessantes Konzept für die Verpackung von Käse. Wenn ich mich recht entsinne, dann habe ich das auch in Skandinavien schonmal gesehen.
Im Anschluss sind wir noch ins Visitor Center, aber viel zu sehen gibt es da nicht. Außer Toiletten und dem kleinen Verkaufsraum ist hier nicht viel vorzufinden.

Auf dem Weg nach Santa Fe

Weiter ging es über die 380 und die I25 an Albuquerque vorbei nach Santa Fe, wo wir zuerst einen Stopp bei REI, dem Outdoorshop, gemacht haben.
Mit neuen Gaskartuschen und hoffentlich wärmenden Inlets für unsere Schlafsäcke eingedeckt sind wir danach zum KOA Santa Fe gefahren, der doch ein Stückchen außerhalb liegt, aber über die Interstate gut zu erreichen ist.

Der Campground ist sehr schön, mit vielen Bäumen und es wird sich liebevoll um alles gekümmert. Wir haben uns hier sehr willkommen gefühlt und gleich für zwei Nächte gebucht. Nach dem Aufbau und Kochen sind wir nochmal in die Stadt gefahren und haben bei Walmart noch einige Dinge eingekauft, die wir beim letzten Mal vergessen hatten.

Auf der nächtlichen Interstate habe ich leider einen kleinen Stein, oder Eisblock übersehen und mit der rechten Seite der Stoßstange von der Fahrbahn geschleudert. Leider hatte das einen Riss an dieser zur Folge, der zwar klein, aber unschön war. Hier müssen wir uns nun mal überlegen, was wir machen wollen. Aber wir sind ja bei unserem Mietwagenanbieter vollständig versichert und das ohne Selbstbeteiligung im Schadenfall.

Nach dem Einkauf haben wir am KOA Wäsche gewaschen und uns in der Laundry aufgehalten, da es hier oben in Santa Fe schon sehr frisch wurde nachts. Das Autothermometer zeigte -4 Grad Celsius. Wir würden also unsere Inlets gleich testen dürfen. Vor allem mein Schlafsack wärmte ja nicht mehr ganz so gut, da er doch schon sehr alt war.

Außerdem habe ich noch bei Alamo angerufen und den Schaden gemeldet und den zusätzlich bald anstehenden Service. Man sagte mir, dass wir am nächsten Tag zu Enterprise fahren sollen und die werden das Fahrzeug wechseln. Naja wir werden sehen.

Gefahrene Meilen: 332 (ca. 534 Kilometer)
Kosten Campground: 27,75$

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