Roadtrip USA – Tag 41: Auf und ab am Las Vegas Strip

Roadtrip USA – Tag 41: Auf und ab am Las Vegas Strip

Endgültig nach Las Vegas

Gegen Ende unserer Reise wurden wir scheinbar nochmal richtig gemütlich, denn wir sind erst gegen acht Uhr aufgestanden. Gefrühstückt haben wir mal wieder im Hotelzimmer und dabei den Infofilm zum Hoover Dam geschaut, der auf dem Infokanal des Hotels lief.

Im Hintergrund ist der Lake Mead zu erkennen, das war der angepriesene Seeblick.

Wir erkunden den Strip

Dann haben wir ausgecheckt und einen letzten Blick auf den Lake Mead geworfen, bevor wir nach Las Vegas gefahren sind. Auch heute, diesmal bei Tageslicht, sind wir wieder den kompletten Strip abgefahren. Vorbei am Las Vegas Welcome Sign mit großer Warteschlange für ein Foto, bis hin zum Stratosphere, unserem ersten Hotel.

Dabei war zeitweise ein kurioser Van vor uns unterwegs, der Werbung für einen der zahlreichen Schießstände darstellen sollte.

Am Stratosphere haben wir dann gewendet und sind den Strip zurück gefahren, um hinter dem Linq zu parken. Direkt am High Roller, mit dem wir gleich fahren wollten. Ist immerhin das größte Riesenrad der Welt und sollte nochmal eine andere Perspektive bieten, als der Stratosphere Tower.

Unsere Fahrt mit dem High Roller

Also haben wir uns die Tickets am Schalter gekauft und um 11:30 Uhr ging es dann auch schon los. Wir waren zusammen mit zwei weiteren Paaren in der großen Kabine und haben die 30 Minuten dauernde Fahrt genießen können. Man hat wirklich eine super Aussicht auf den Strip, den Flughafen und die Berge in der Umgebung. Der höchste Punkt ist übrigens bei 550 feet erreicht.

Sogar unser Auto konnten wir gut identifizieren, da Paulines Saguaro-Hut auf der Hutablage heraussticht. Mal sehen, ob es jemand findet.

Nach der Fahrt ging es durch den Giftshop nach draußen, der hatte aber überwiegend Ramsch im Sortiment und dafür war uns unser Geld erstmal zu Schade.
Zu Fuß sind wir zum Strip gelaufen, vorbei an den vielen Schausteller, die für Fotos posieren. Gab eine große Auswahl, von der vollbusigen Polizistin bis hin zu Spiderman war alles vertreten.

Diesen Zug haben wir leider nicht genutzt, aber sieht ziemlich futuristisch aus.

Ausflug nach Venedig – das Venetian

Unser Ziel war das Venetian, eines der größten Hotels der Welt (über 7000 Betten) und dem Namen nach ist dort Venedig das Thema Nummer eins. Im echten Venedig waren wir 2014 und so wollten wir uns überzeugen, wie das hier umgesetzt wurde.

Und tatsächlich, alles etwas kleiner, aber man wird durchaus in den venezianischen Flair gezogen, das Themenhotel hat uns gut gefallen. Mit echten Kanälen, Brücken, Gondeln und Palazzos. Sogar der Markusplatz wurde im Inneren nachgestellt. Vor allem im Shoppingcenter hatten wir das Gefühl durch die Gassen Venedigs zu laufen. Aber natürlich ist das auch alles sehr kitschig, mit künstlichem Himmel und so weiter.

Nach dem Durchschlendern haben wir in der dortigen Food-Area zu Mittag gegessen und dabei zum ersten Mal Panda-Express ausprobiert. Dieses Fast-Food-Restaurant hat uns auch gut gefallen, vor allem weil man seine Gerichte so gut selbst zusammenstellen kann.

Die New York Pretzel, die ich an einem Stand gekauft habe, war aber viel zu fettig, hatte nichts gemeinsam mit einer guten, bayerischen Brezel.

Autosammlung im Linq

Dann ging es zurück auf den Strip und zum Linq, denn für die dortige Autocollection hatten wir Gratistickets und ich als Autofan wollte mir das nicht entgehen lassen. Pauline ist netterweise mitgekommen, auch wenn ihr Autos nicht so wichtig sind.

Die Ausstellung im 5 Stock des Hotels umfasst vor allem sehr viele Oldtimer und zu fast jedem Fahrzeug gibt es eine Tafel mit der Historie und dem Preis, denn die Ausstellung ist gleichzeitig Verkaufsraum. Die meisten Fahrzeuge können gekauft werden und somit verändert sich die Ausstellung immer wieder mal. Waren einige Fahrzeuge dabei, die mich interessiert hätten, aber ja, das nötige Kleingeld fehlte eben.

Wir schlendern den Strip entlang

Wir haben auch erkannt, das die amerikanischen Autos im Laufe der Jahre kleiner geworden sind. Einer der alten Impalas hier ist definitiv länger als das neue Modell.

Danach waren wir noch etwas auf dem Strip unterwegs und haben einige interessante Fahrzeuge gesehen. Stretchlimos sieht man hier ja wie Sand am Meer, aber die ein oder andere sieht dann besonders aus.

Am Las Vegas-Sign

Auch zum Las Vegas Welcome Sign sind wir noch gefahren, aber die Schlange war uns zu lang, so haben wir nur das Schild fotografiert.

Unser Check-In im Hilton Elara

Mittlerweile sah es auch ziemlich wolkig aus und wir sind zum Miracle Shopping Center gefahren, haben dort geparkt und eingecheckt im benachbarten Hilton Elara. Das Hotel hatten wir ja schon in Deutschland reserviert, bzw. gebucht.

Unser Zimmer lag im 14 Stock und wir hatten Sicht auf den Pool und den Flughafen. Es war gut ausgestattet und bot viel Platz. Wir hatten dort Mikrowelle, Spülmaschine, Spüle, Toaster und so weiter. Kühlschrank natürlich auch, nur das WLAN kostete 20 Dollar für den gesamten Aufenthalt und das ist im Grunde ein Unding.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten sind wir zu Panda Express im Shopping Center und haben zum zweiten Mal asiatisch gegessen heute.

Unser Abend im Casino und bei der Stripshow im Luxor

Bevor wir zum Luxor gefahren sind, waren wir noch bei Walmart und haben noch etwas Proviant für morgen gekauft. Im Luxor sollte unsere Show, Fantasy, stattfinden, die ich Pauline zum Geburtstag geschenkt habe. Im Luxor angekommen haben wir unsere Tickets abgeholt und die Stunde Wartezeit im Casino verbracht, aber nicht wirklich etwas gewonnen, lief eher schlecht heute und unser gesetztes Budget war schnell verbraucht.

Dann war es endlich soweit und wir konnten im Saal Platz nehmen, dort war fotografieren übrigens verboten.
Wir saßen in der zweiten Reihe, rechts außen am Rand und hatten so einen guten Blick auf die Bühne. Die Show war sehr unterhaltsam und die Tänzerinnen auch sehr sexy. Fantasy ist ja eine Stripshow, aber nie niveaulos, denn das ganze ist auch auf Paare ausgelegt. Waren auch überwiegend Paare im Saal. In den vorderen Reihen wird man auch immer wieder mit einbezogen, ein älterer Herr musste auf die Bühne und sich als Elvis verkleiden und ich kam in Kontakt mit den Brüsten der Showleiterin und Sängerin. Diese war übrigens als Einzige immer bekleidet.

Nach der Show ging es zurück ins Hotel und wir haben schonmal etwas zusammengepackt und sind dann schlafen gegangen.

Gefahrene Meilen: 53 (ca. 85 Kilometer)
Kosten Hotel: 121,25 €

Weiter geht es mit dem Reisebericht und Tag 42.

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