Unsere Top 10 Liste der Sehenswürdigkeiten in Kalifornien

Unsere Top 10 Liste der Sehenswürdigkeiten in Kalifornien

Unsere kleine Liste soll euch eine Hilfe sein, wenn ihr euren eigenen Roadtrip durch Kalifornien plant und dabei hoffentlich besseres Wetter haben werdet als wir es auf unserer Reise im Jahr 2016 hatten. Hier sind unsere persönlichen Top 10 in Kalifornien:

Von unseren insgesamt 6 Wochen Roadtrip durch die USA, verbrachten wir 14 Tage in Kalifornien, dem Golden State. Diese Bezeichnung findet man noch auf manchen alten KFZ-Kennzeichen.

Während unserem Roadtrip durch Kalifornien ist uns vor allem dessen Vielfalt aufgefallen und nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Riesige Metropolen und urbane Räume wie San Francisco oder Los Angeles wechseln sich ab mit beschaulichen Städtchen wie Carmel by the Sea. Dazu kommen die vielen Naturparks, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Von trockener Wüste im Death Valley über hohe Berge in den Rocky Mountains hin zu den Redwood-Wäldern an der Küste. Diese wird vom wohl berühmtesten Highway der USA dominiert, dem Highway Nr. 1.

Death Valley National Park

Der National Park mit dem Namen Tal des Todes befindet sich in der Mojave Wüste und ist eines der trockensten Gebiete der Erde. Ein Spaziergang zum Badwater Basin, mit 86 Meter unter dem Meeresspiegel, zeigte uns auf eindrucksvolle Weise, wie heiß es hier werden kann. Bis zu 56 °C wurden hier im Schatten bereits gemessen.

Von Dantes View hat man eine herrliche Aussicht auf das Tal und eine Übernachtung in der Oase am Furnace Creek Campground in der Mitte des National Parks können wir weiterempfehlen. Wie wir unseren Besuch im Death Valley erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen.

Eingang zum Death Valley National Park

Marin Headlands und Golden Gate Bridge

Die Gegend nördlich von San Francisco begeisterte uns mit den vielen grünen Hügeln, den alten Bunkeranlagen, aber vor allem mit den Aussichtsmöglichkeiten und Viewpoints auf die dort sehr raue Pazifikküste. Und natürlich auf die Golden Gate Bridge. Eines der Wahrzeichen, wenn nicht sogar das Wahrzeichen San Franciscos. Es machte uns großen Spaß die Brücke von verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und per Auto zu überqueren. Solltet ihr länger in San Francisco sein, dann kann man die Brücke durchaus auch zu Fuß überqueren. Unseren Vormittag in den Headlands könnt ihr hier nachlesen.

Golden Gate Bridge im Gegenlicht

Highway One

Auch California State Route (CA 1) genannt führt die bekannte Straße entlang der Pazifikküste der USA und ist mit Sicherheit eine der schönsten Straßen des Landes. Sie schlängelt sich durch die Gebirge an der Küste bietet aufgrund ihrer Länge schon viel Abwechslung. Wir sind den Highway von San Francisco bis Los Angeles abgefahren und waren begeistert von den den tollen Blicken auf die Landschaft und die große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, wie zum Beispiel dem Julia Pfeiffer Burns State Park. Ein Tipp von uns ist  es, von Nord nach Süd zu fahren. Auf diese Weise habt ihr die meisten Viewpoints rechts von euch, was das spontane Anhalten erleichtert.

Bixby Bridge

Big Basin Redwoods State Park

Nicht weit entfernt von der Küste und dem Highway One findet man sich plötzlich in dichtem Wald wieder, der zum Big Basin Redwoods State Park gehört. Wir empfanden die Wanderung durch den Wald voller großer und kleiner Redwoods als sehr beeindruckend und auch die Anfahrt war spannend, schlängelt sich doch die Straße langsam aber sicher hoch in die Berge. Wenn auch die dortigen Bäume nicht ganz so groß sein sollen wie die Mammutbäume beispielsweise im Sequoia National Park, so lohnt sich dennoch der Abstecher. Ganz besonders vor allem, wenn man wie wir früh im Jahr unterwegs ist und in den Rocky Mountains noch meterhoch Schnee liegt. Über unseren Besuch im Park könnt ihr auch in unserem Reisebericht lesen.

Wanderweg im Big Basin Redwoods State Park

17-Mile-Drive

Der 17-Mile-Drive führt euch durch Teile der beschaulichen Küstenstädte Monterey und Carmel by the Sea. Entlang des Pazifiks führt er durch teure Wohngegenden und bietet einem immer wieder tolle Viewpoints zum anhalten. Am Golfplatz können einem durchaus auch viele Rehe begegnen, mit denen man hier gar nicht rechnen würde. Da es während unserem Besuch, den ihr hier nachlesen könnt, sehr windig war, mussten wir an den vielen Stränden gegen das Wetter ankommen und es somit der Lone Cyprus gleich tun. Der einsame Baum kämpft auch tagtäglich gegen die Naturgewalten.

The Lone Cyprus

Griffith Observatory

Im Grunde genommen ist natürlich ganz Los Angeles ein Highlight für uns gewesen. Viele Touristen verbringen auch deutlich mehr Zeit in der Stadt als wir dies mit unserem eintägigen Besuch getan haben. Aber die ganz besondere Atmosphäre am Santa Monica Pier und dem nahegelegenen Muscle Beach sind uns in guter Erinnerung geblieben. Aber vom Griffith Observatory auf den Bergen über der Stadt bekommt man am besten ein Gefühl für die gigantische Größe dieser Metropole. So weit das Auge reicht sieht man einen urbanen Raum und natürlich hat man einen grandiosen Blick auf das weltberühmte Hollywood-Sign. Über unseren Tag in Los Angeles könnt ihr ebenfalls in unserem Reisebericht nachlesen.

Hollywood-Sign vom Griffith Observatory aus gesehen

Joshua Tree National Park

Der Joshua Tree National Park, ein weiterer Wüstenpark Kaliforniens, begrüßte uns mit dem tollen Indian Cove Campground, was ihr hier lesen könnt.. Im Park dominieren im Nordteil vor allem die bizarren Felslandschaften rund um den Barker Dam und das Hidden Valley. Vor allem letzteres ist durch die vielen Felsen ein Traumziel für Kletterer, aber auch für Fotografen und Maler. Im Südteil des National Parks sind es die Kakteen am Cholla Garden, der Skull Rock und natürlich die Oase am Cottonwood Visitor Center, welche die Besucher anlocken. Wie auch im Death Valley ist hier die Oase mit dem vielen Grün ein Kontrast und willkommene Abwechslung zur trockenen Wüstenlandschaft.

Felsformation im Joshua Tree National Park

Salvation Mountain

Man fährt für einige Zeit entlang des Salton Seas, überwiegend durch eine trostlose Wüstenlandschaft, ehe man Richtung Slab City kommt. Der Stadt der Hippies und bekannt für den nahegelegenen Salvation Mountain. Durch das Buch „Into the Wild“ von Jon Krakauer wurde ich auf diesen skurrilen Ort aufmerksam. Und wir finden es ist definitiv ein Highlight und eine mal völlig andere Sehenswürdigkeit. Es Künstler hat hier einen künstlichen Berg geschaffen, der nun die Botschaft „God is Love“ in großen Lettern verkündet. Für uns hat sich der Weg zu diesem skurrilen Berg auf jeden Fall gelohnt.

Salvation Mountain

San Diego

Man sagt der Stadt nach, dass sie die Stadt mit dem besten Wetter der USA sei. Das können wir nicht ganz bestätigen, aber als ein Traumziel für Surfer und Wassersportler aller Art, zog sie uns mit ihrem entspannten Flair und ihrer Weltoffenheit in den Bann. Man kann wunderbar durch das Gelände der ehemaligen Weltausstellung am Balboa Park spazieren, den Flugzeugträger USS Midway besuchen und mit etwas Glück sieht man sogar Wale vom Cabrillo National Monument aus. San Diego hat seinen ganz besonderen Reiz und wir haben mehrere Tage in der Stadt verbracht.

Blick auf San Diego von der USS Midway

Sonnenuntergang am Carpinteria State Beach

Sicher einer der teuersten Zeltplätze unseres Roadtrips, aber traumhaft am Pazifik gelegen. Mit eigenem Strandzugang haben wir dort den schönsten Sonnenuntergang unserer 14 Tage in Kalifornien miterleben dürfen. Mit diesem letzten, ganz persönlichen Highlight endet unsere Liste unserer Top 10 Sehenswürdigkeiten in Kalifornien.

Sonnenuntergang am Carpinteria State Beach

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